Besuch im Barfußpark Grenderich

Der Sommermonat Juli glänzte bei unserer Fahrt am Dienstag, 08.07.2025 mit dem Bürgerbus nicht mit seinen Attributen, sondern war ziemlich durchwachsen. Dadurch legten wir nach unserer Ankunft im Barfußpark in Grenderich im Schutz der überdachen Terrasse des Blockhauses zuerst einmal eine Kaffeepause ein und verspeisten die mitgebrachten Muffins.

Nach einem ordentlichen Regenguss genossen wir bei einem Rundgang über den schön angelegten Barfußpfad Sonne und Natur. Einige testeten die aufgestellten Fitnessgeräte, doch durch die kühlen Temperaturen war leider keinem der Teilnehmer dieser Fahrt nach Schlamm- und Wasserbecken zumute. Trotzdem entstanden in der warmen Atmosphäre gute Gespräche, die wir bis zum Schluss im Restaurant am Hafen in Senheim weiterführten.

Auf der Heimfahrt mit dem von Herrn Gallo gelenkten E-Kleinbus wurden wir bei strahlendem Sonnenschein und klarer Fernsicht mit einem wunderschönen Ausblick über die Hunsrückhöhen entschädigt.

Spende an Frauennotruf Rhein-Hunsrück-Kreis

Der Verein Hallo Nachbar e.V. hat eine Spende von 900 Euro an den Frauen Notruf Rhein-Hunsrück übergeben. Frau Sehn und Herr Reetz konnten sich vor Ort von den vielfältigen Aufgaben und Einsatzbereichen ein Bild machen. Gesammelt wurden die Spendengelder auf dem Frühlingsfest 2025 der Stadt Simmern. Hier hat der Verein im Schlossfoyer ein Kaffee betrieben. Mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und frischen Getränken wurde es für die vielen Besucher ein erholsamer Sonntagnachmittag.

Auf den Spuren der Rheingrafen

Die Fahrt mit dem Bürgerbus brachte uns im Mai über die beschaulichen Hunsrückhöhen zum Schloss Dhaun (Schlossruine), einer ehemaligen Burg der Wild- und Rheingrafen. Erst im 18. Jahrhundert wurde die auf einem felsigen Bergsporn gelegene Burg zum Barockschloss mit einem ausgedehnten Park umgebaut. Von 1886 bis 1954 war das Schloss im Besitz einer Kirner Fabrikantenfamilie. Danach wurde es vom „Zweckverband Schloss Dhaun“ erworben und als Bildungseinrichtung (Schlossakademie) genutzt.

Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten wir die weitläufige Parkanlage des Schlosses und genossen mit „Prometheus im Hintergrund“ eine herrliche Aussicht ins Kellenbachtal.

Nachdem der ein oder andere am Pranger ein ungefähres Gefühl der damaligen Schmach empfinden konnte, besuchten wir die Ruinen der St.-Georgs-Kapelle und den Kräutergarten. Daneben lud eine „Grotte“ mit farblichen Lichtakzenten und sphärischer Musik zum Innehalten ein.

In dem wenige Kilometer entfernten St. Johannisberg spazierten wir zum Nahe-Skywalk, der sieben Meter über die Klippen eines ehemaligen Steinbruchs hinausragt. Von dort hatten wir einen Panoramablick ins Nahetal, auf den Hellberg, auf die Stadt Kirn und den Steinbruch.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zur Stiftskirche St. Johannisberg, einer der ältesten an der Nahe. Durch die schmuckvollen Grabmäler und Schrifttafeln ist sie zu einem kunsthistorischen Denkmal geworden. Die wertvolle Kanzel und die 1844 erworbene Stumm-Orgel ergänzen das Kleinod.

Den Ausklang der Fahrt verbrachten wir bei mildem Wetter auf dem Marktplatz in Bad Sobernheim und genossen dort das geschmackvolle Essen der Pizzeria „Rosino“.

Während der Heimfahrt durch den ruhigen sattgrünen Soonwald machte sich in dem von Herrn Gallo gelenkten Bus eine gelassene Stimmung breit.

Ein Nachmittag im Hunsrücker Holzmuseum

Unsere erste Fahrt in diesem Jahr mit dem Bürgerbus führte uns an einem verregneten Dienstag zum Hunsrücker Holzmuseum in Weiperath. Nach einer kurzen Einführung in die Materie Holz legten wir in der gemütlichen, mit viel Holz ausgestatteten Gaststube eine Kaffeepause ein. Ein freundlicher Herr aus dem Museum begleitete uns dann weiter durch die unterschiedlichen Räume, in denen wir einen Einblick von der historischen Holzverarbeitung und -bearbeitung bis zur Holznutzung in Haus und Hof erhielten.

Im Holzerfahrungsraum konnten wir Holz mit allen Sinnen wahrnehmen: Sehen, fühlen, hören, riechen und „schmecken“. Zu sehen war auch ein Hundewagen der Besenbinder und eine Holzsägemaschine im Nachbau. Anschaulich gezeigt wurde das „Arme-Leute-Gewerbe“, wie Stellmacher und Korbmacher. Erklärt wurde auch der Unterschied zwischen dem Transportmittel Hott und Räätz. Erstaunt waren wir über die damalige Nachhaltigkeit: Z.B. wurde Buchenasche als Waschmittel verwendet.

Zum Schluss des Besuches bediente der ein oder andere noch die Kugelbahn im Holz-Spiele-Raum – das musste einfach sein.

Der gemütliche Ausklang fand dann beim „Griechen“ in Mengerschied statt.

„Offenes Schloss“ im Frühling

Zum Frühlingsfest am Sonntag, dem 6. April 2025 war das Neue Schloss in Simmern von 13.00 – 17.00 Uhr wieder für Rundgänge geöffnet. Für Kinder wurden verschiedene Aktion im gesamten Schloss angeboten.

Im Foyer fand ein großer Bücherflohmarkt von Bücherei und Hunsrück-Museum statt. Daneben luden die emsigen Helferinnen von „Hallo Nachbar“ durch ihr großes Angebot an selbstgebackenen Kuchen und Torten zum Verweilen ein.

Im großen Saal, der von Frau Gallo, Frau Sehn und Frau Petschellies frühlingshaft dekoriert war, ergab sich dann an den langen Tischen so manches Gespräch mit den Tischnachbarn.
Die Organisatorinnen Frau Gallo und Frau Sehn mit Frau Heiles und Herrn Reetz, die sich um das Finanzielle kümmerten.

Ein großer Dank gilt wieder der unermüdlichen Frau Kauer, die fortwährend für Kaffee und sauberes Geschirr sorgte.

Hallo Nachbar spendet für krebskranke Kinder in Gemünden

Der symbolische Scheck in Höhe von 861,00 Euro aus dem Erlös des Kuchenverkaufs von „Hallo Nachbar“ vom „Offenen Schloss“ Simmern am 01.12.2024 wurde von Dagmar Gallo, Ursula Weckmüller und Renate Wolf Anfang April 2025 an die Verwalterin des Wohnprojekts des Vereins „Krebskranke Kinder Mainz e.V. – in Gemünden, Frau Baretz, überreicht. Mit Hilfe auch dieses Betrags können sich Familien mit krebskranken Kindern in den Häusern und der kindgerechten Umgebung von den Strapazen der Erkrankung erholen.

Adventsstimmung

Zum 1. Advent öffnete das Neue Schloss in Simmern pünktlich um 13.00 Uhr seine Pforten. Im Museum wurde eine Tonwerkstatt eingerichtet, Zimtwaffeln und Glühwein angeboten. In der Bücherei fand ein großer Bücherflohmarkt und Kinderbasteln statt, und die Tourist-Information veranstaltete eine Schloss-Wichtel-Rallye.

Im von Frau Weckmüller, Frau Petschellies und Frau Gumm weihnachtlich geschmückten Foyer konnten die Gäste schon am frühen Nachmittag die zahlreichen selbstgebackenen Kuchen und Torten der fleißigen Mitglieder von „Hallo Nachbar“ genießen. Ab 15.00 Uhr wurden dann auch noch Waffeln angeboten.

Auch in diesem Jahr hatten wir wieder einige Bewohner des Theodor-Fricke-Heimes zu Gast.

Ganz herzlich bedanken wir uns für die große Unterstützung durch Frau Kauer, die für Kaffee und sauberes Geschirr sorgte. Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen soll einem wohltätigen Zweck zugutekommen.

Spendenübergabe an die Lebenshilfe

Heute durften wir eine Spende in Höhe von 937,50 € der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück überreichen. Dagmar Gallo und Edith Klein überreichten den symbolischen Scheck an Annika Bohn. Unsere Spende kam durch den Kaffee- und Kuchenverkauf beim offenen Schloss in Simmern zustande. Die Lebenshilfe bedankt sich herzlich für das Engagement und die daraus entstandene Spende für Menschen mit Beeinträchtigung in unserer Region.

Ausflug in die Vulkan-Ära

Mit einem strammen Programm starteten wir am 17.09.2024 mit dem Bürgerbus zum Besuch des Vulkanmuseums in Mendig. Zuvor belebten wir unsere Sinne bei herrlichem Spätsommerwetter mit Kaffee und Kuchen im „Seehotel am Laacher See“.

Gestärkt waren wir nun bereit für die gewaltigen, in der multimedialen Show des Lava-Dome gezeigten Vulkanausbrüche vor 200.000 Jahren und 12.900 Jahren, die enorme Auswirkungen auf die Landschaft der Vulkaneifel hatten.

Mit den Eindrücken eines virtuellen Vulkanausbruchs stiegen wir die 150 Stufen in den 30 m unter der Erde liegende Lavakeller hinab (einen Aufzug gab es auch). Dort herrscht immer die gleiche Temperatur von 8 °, weshalb im 19. Jahrhundert zeitweise 28 Brauereien von Mendig den Keller als Lager benutzten, bis das Zeitalter der Kühlschränke anbrach. Unter fachlicher Führung wurde uns der Abbau der Basalt-Lava und die damit verbundene Statik des Kellers mit 32 m hohen Säulen erklärt.

Nach unserem anstrengenden „Aufstieg“ aus dem dämmrigen Keller waren wir froh, beim Spaziergang zur Vulkan-Brauerei das herrliche Spätsommerwetter genießen zu können. Dort ließen wir mit gut gekühltem Bier und leckerem Essen die Tour ausklingen, bevor uns Herr Gallo wieder sicher nach Hause brachte.